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Das peruanische Gesundheitssystem diskriminiert arme und indigene Frauen und Kinder. Ihnen wird der Zugang zur gesetzlich vorgesehenen kostenlosen Gesundheitsversorgung verwehrt – mit verheerenden Folgen. Alle acht Stunden stirbt in Peru eine Frau an Komplikationen bei der Geburt. Das dokumentiert ein Bericht von Amnesty International, der im Sommer 2006 veröffentlicht wurde. Seitdem versucht unsere Gruppe, diesen Frauen und Kindern, die meist in abgelegnen Regionen Perus leben, eine Stimme zu geben. Wir schreiben an die Gesundheitsbehörden auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene und fordern, dass der peruanische Staat das Recht auf Gesundheit für alle umsetzt, egal wie arm sie sind oder welcher Ethnie sie angehören. Wir fordern, dass die Gesundheitsversorgung auch an abgelegen Orten ausgebaut wird. Und wir fordern, dass die Regierung gegen korrupte Beamte vorgeht, die Geburtsurkunden nur dann ausstellen, wenn sie geschmiert werden.
Aktion unter: [[http://www.amnesty.de/umleitung/2007/deu07/038?lang=de&mimetype=text/html&destination=node%2F2997 ]